Künstlerdorf Waldhäuser

1000m über dem Meeresspiegel und mit einem herrlichen Blick bis zu den Alpen, so erstreckt sich Waldhäuser als höchstes Bergdorf im Bayerischen Wald. Als "magischer" Ort hat Waldhäuser schon immer Naturliebhaber, Feingeister und Künstler in seinen Bann gezogen.

Künstler/Maler, denen der Wald zur zweiten Heimat wurde:

- Friedrich Nietzsche (*1844 †1900) der in Klingenbrunn schrieb: "Wenn man nicht feste, ruhige Linien am Horizont seines Lebens hat, Gebirgs- und Waldlinien gleichsam, so wird der innerste Wille des Menschen ... unruhig, zerstreut und begehrlich..."

- 1906: Maler Reinhold Koeppel (*1887 †1950) "Maler des Waldes"; Werke: Waldbilder, z. B. "Altarbild Maria im Walde", "Windbrüche", "Waldinneres; Bilder von Menschen im Bayerischen Wald z. B. Holzhauerportraits, Holzhauer beim Arbeiten

- Hermann Erbe-Vogel (*1907 †1976)

- Alfred Kubin (*1877 †1959)

- 1940: Heinz Theuerjahr (*1913 †1991) kam auf seinen Wanderjahren zu Koeppel nach Waldhäuser und lebte 50 Jahre lang seine Vorstellung von Kunst. Er beschäftigte sich fast ausschließlich mit Tieren und die Redutkion auf das Wesentliche. Der Freundeskreis Heinz Theuerjahr e.V. hat am Ort seines Schaffens die "Arche Theuerjahr" geschaffen, mit Galerie, Galerieladen und einem beeindruckenden frei begehbaren Tier-Skulpturengarten. Von der Arche Theuerjahr führt der Archepfad zur Glasarche im Waldmeer Europas.

- heute: Hajo Blach (*1943) Seine Bilder erzählen von den sanften Hügeln des großen Waldes. Jedoch reizt ihn nicht die liebliche Abbildung des trauten Waldes, sondern der stetige Wandel der Tages- und Jahreszeiten, die momentanen Stimmungen zwischen Sonnenaufgang und -untergang, im Sturm, im Föhn und im Sterben. Diese Fähigkeit, einen augenblicklicherlebten Eindruck einzufangen, malerisch umzusetzen und weiterzugeben, ist das Beeindruckende auf seinen Bildern.

Weitere Infos zum Bergdorf Waldhäuser erhalten sie auf den Internetseiten der Interessensgemeinschaft Waldhäuser.